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Eines ist klar: Jesus erschien als Auferstandener nicht seinen Feinden, weder den Juden als Volk, nicht dem Hohenrat, noch Pilatus. Ist dies deswegen ein Grund, an seiner Auferstehung zu zweifeln? Entspringt die Auferstehung nur der Phantasie seiner Anhänger, die sie sich tröstend zu Recht legten? Nein, denn es waren gerade seine engsten Anhänger, die am meisten über seine Auferstehung zweifelten und den ersten Berichten der Auferstehung überhaupt nicht glauben wollten, bis sie ihn selber sahen. Gerade ihnen musste Jesus saget: Selig sind, die nicht sehen und doch glauben (Joh 20,29). Sowenig Jesus seinen Feinden erschien, sowenig wird er auch uns erscheinen, es sei denn am letzten Tag, wenn er kommt um diese Welt zu richten. Die Tatsache der Auferstehung bleibt eine Herausforderung des Glaubens. |
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